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Schlaflosigkeit: Du bist hundemüde – und dein Gehirn startet um 4 Uhr morgens ein Meeting

  • Autorenbild: Andrea Umseher
    Andrea Umseher
  • vor 6 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit

Du liegst im Bett .Eigentlich todmüde.

Und plötzlich geht es los:

  • „Das darf ich morgen nicht vergessen.“

  • „Warum habe ich das eigentlich so gesagt?“

  • „Ich muss noch einkaufen.“

  • „Oh Gott, die Rechnung…“

Herzlichen Glückwunsch. Dein Gehirn hat beschlossen, um 4 Uhr morgens ein spontanes Meeting einzuberufen. Natürlich ohne Einladung. Und ohne Ende. 😅

Viele Menschen mit Schlaflosigkeit kennen genau das. Der Körper ist erschöpft – aber der Kopf fährt nicht herunter.

Und genau hier beginnt oft das eigentliche Problem: Nicht der Schlaf selbst. Sondern ein Nervensystem, das nie wirklich in den Ruhemodus schaltet.


Warum Schlaflosigkeit oft nichts mit fehlender Müdigkeit zu tun hat

Unser Nervensystem hat vereinfacht gesagt zwei wichtige Zustände:

👉 Aktivität

👉 Regeneration

Das Problem: Viele Menschen stehen innerlich dauerhaft unter Spannung.

Stress, Sorgen, ständige Erreichbarkeit, emotionale Belastung oder nächtliches Grübeln sorgen dafür, dass der Körper zwar müde ist – aber das Nervensystem nicht abschaltet.

Und genau dadurch entsteht häufig Schlaflosigkeit.

Man schläft vielleicht ein……wacht aber nachts wieder auf und plötzlich beginnt das Gedankenkarussell.


Schlaflosigkeit und nächtliche To-do-Listen im Kopf

Was ich bei mir selbst oft beobachte:

Nachts fallen einem plötzlich Dinge ein, die man „unbedingt“ noch machen muss.

Das Gehirn versucht oft nur, nichts zu vergessen.

Deshalb hilft es vielen Menschen tatsächlich, tagsüber bewusst To-do-Listen aufzuschreiben. Ganz simpel per Hand.

Denn wenn der Kopf weiß:👉 „Es ist notiert. “muss er nachts nicht weiterarbeiten.


Oft ist der Körper bei Schlaflosigkeit gar nicht wirklich entspannt

Was mir selbst ebenfalls auffällt:

Wenn ich nachts wach werde und nicht mehr einschlafen kann, merke ich oft: Der Körper ist noch voller Spannung.

Zum Beispiel:

  • der Kiefer ist fest

  • die Schultern sind angespannt

  • die Zunge drückt gegen den Gaumen

Viele merken das tagsüber gar nicht mehr.

Ein kleiner Test:

👉 Beobachte nachts einmal bewusst deine Zunge.

Liegt sie locker im Mund?

Oder presst du sie gegen den Gaumen?

Der Körper zeigt oft sehr ehrlich, ob das Nervensystem noch unter Spannung steht.


Was bei Schlaflosigkeit helfen kann

Wenn ich merke, dass mein System nicht herunterfährt, mache ich etwas ganz Einfaches:

Ich lasse bewusst Muskel für Muskel locker.

Und dann verlängere ich langsam die Ausatmung.

Zum Beispiel:

👉 4 Sekunden ruhig einatmen👉 7–8 Sekunden langsam ausatmen

Die lange Ausatmung signalisiert dem Nervensystem:👉 „Du darfst herunterfahren.“

Zusätzlich hilft oft etwas ganz Einfaches: Ein kleines, bewusstes Lächeln.

Klingt seltsam? Probier es aus.

Denn Mimik, Atmung und Nervensystem hängen enger zusammen, als viele denken.

Manchen helfen zusätzlich auch Dinge wie:

  • Passionsblütentee

  • Magnesium am Abend

  • bewusste Entspannung

  • Atemübungen


Viele greifen bei Schlaflosigkeit irgendwann zur Schlaftablette

Und ehrlich: Wenn man wochenlang schlecht schläft, versteht man auch warum.

Denn Schlafmangel macht mürbe.

Viele möchten einfach nur endlich Ruhe im Kopf.

Das Problem: Eine Schlaftablette beruhigt oft kurzfristig –aber das Nervensystem lernt dadurch nicht automatisch, selbst wieder herunterzufahren.

Genau deshalb suchen immer mehr Menschen nach Wegen, den Körper und das Nervensystem wieder natürlich in die Entspannung zu bringen.


Warum Yoga Nidra bei Schlaflosigkeit so besonders sein kann

Yoga Nidra wird oft als „Entspannung“ bezeichnet.

Für mich ist es aber viel mehr:👉 ein Training für das Nervensystem.

Der Körper lernt Schritt für Schritt:

  • Spannung loszulassen

  • aus dem Dauerstress herauszukommen

  • wieder in Regeneration zu wechseln

Viele schlafen währenddessen sogar ein. Und das ist völlig in Ordnung.

Denn oft zeigt genau das:👉 Das System beginnt endlich loszulassen.


Themenabend „Besser schlafen“ am 10. Juni 🌙

Genau deshalb widmen wir uns am 10. Juni in einer besonderen Yoga-Nidra-Session dem Thema Schlaflosigkeit und besser schlafen.

👉 Gedankenkarussell stoppen

👉 Nervensystem beruhigen

👉 besser schlafen lernen

Die Session dauert ca. 40 Minuten und findet live per Zoom statt.

🕗 10. Juni um 20:15 Uhr

📍 bequem von zuhause per Zoom

Viele spüren bereits nach der ersten Session, wie der Körper langsam beginnt herunterzufahren.

Hier geht es zum Themenabend - Besser schlafen


Schlaflosigkeit beginnt oft nicht nur im Kopf

Schlaf beginnt oft in dem Moment, in dem der Körper wieder versteht:

👉 Ich bin sicher.

👉 Ich darf loslassen.

👉 Ich muss gerade nichts lösen.

Und manchmal braucht das Nervensystem genau dafür etwas Training. 🌿



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