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„Was ist eigentlich echte Entspannung?“ – Der Unterschied zwischen Ablenkung und wahrer Regeneration

  • Autorenbild: Andrea Umseher
    Andrea Umseher
  • vor 6 Tagen
  • 4 Min. Lesezeit

1. Entspannung ist nicht gleich Ablenkung

Wir alle kennen das: Wir setzen uns abends auf die Couch, schalten die Lieblingsserie ein und denken, wir entspannen uns. Aber ist das wirklich echte Entspannung? Viele glauben, sie entspannen, wenn sie auf der Couch liegen und sich in der Welt der Serien oder sozialen Medien verlieren. Doch der Körper bleibt dabei oft im Spannungszustand – wir entspannen nicht wirklich, sondern lenken uns ab.

„Wenn der Geist weiter im Außen kreist, kommt der Körper nicht in den Ruhezustand.“

Ein klarer Hinweis, dass wahre Entspannung mehr ist als passive Konsum-Entspannung. Es geht darum, den inneren Frieden zu finden und in einen Zustand zu kommen, in dem der Körper sich regenerieren kann.


2. Was bedeutet echte Entspannung?

Echte Entspannung ist mehr als „Nichts tun“. Es geht darum, den Parasympathikus zu aktivieren – das Nervensystem in den Ruhe- und Heilmodus zu versetzen. Der Sympathikus – unser Stressmodus – lässt uns ständig in Alarmbereitschaft sein. Doch wahre Erholung passiert nur, wenn wir den Parasympathikus aktivieren, der uns hilft, zur Ruhe zu kommen und den Stress abzubauen.

Dies gelingt durch bewusste Atemübungen, meditative Zustände oder auch in praktischen Techniken wie Yoga Nidra. Diese Methoden geben uns nicht nur die Möglichkeit, körperlich zu entspannen, sondern auch mental zu regenerieren. Wahre körperliche und mentale Regeneration ist der Schlüssel zu echter Entspannung.


3. Warum fällt uns Entspannung so schwer?

Warum ist es so schwer, wirklich zu entspannen? Die Antwort liegt oft in unserem Alltag:


  • Viele haben nie gelernt, einfach zu sein, ohne etwas zu tun. Das Gefühl der „Unruhe“ kommt schnell auf, wenn wir nicht ständig produktiv sind oder uns ablenken.

  • Die ständige Reizüberflutung durch unsere Geräte und Medien hat unser Nervensystem auf Daueranspannung programmiert. Wir sind es gewohnt, ständig „auf der Hut“ zu sein, was es uns schwer macht, wirklich zur Ruhe zu kommen. Der Fernseher läuft ständig, das Handy ist fast immer in der Hand, und die Gedanken sind oft nur mit den neuesten Nachrichten oder Instagram-Posts beschäftigt. Doch genau diese ständige Ablenkung hindert uns daran, echte Entspannung zu finden.

  • Oft kommt beim „Nichtstun“ ein Gefühl der inneren Leere oder ein Schuldgefühl, weil wir das Gefühl haben, etwas verpassen zu könnten. Deshalb greifen wir oft lieber zum Handy oder zur Fernbedienung, um diese innerliche Unruhe zu beruhigen.


Die wahre körperlich-mentale Regeneration kommt aber nur, wenn wir uns bewusst von der ständigen Ablenkung distanzieren und uns echte Entspannung gönnen.


4. Was hilft beim Weg zurück zur echten Entspannung?

Wenn du bemerkst, dass die Ablenkung auf der Couch nicht wirklich hilft, sondern nur den Geist weiter beschäftigt hält, ist es Zeit, echte Entspannung zu suchen. Hier ein paar einfache, aber sehr wirksame Tipps, die dir helfen, zur Ruhe zu kommen:


  • Atemübungen: Atme tief ein und aus – 10 tiefe Atemzüge. Schließe die Augen, lasse alle Gedanken los und konzentriere dich nur auf deinen Atem. Das beruhigt nicht nur deinen Körper, sondern auch deinen Geist.

  • Achtsames Spüren im Körper: Nimm dir bewusst Zeit, um deinen Körper wahrzunehmen. Spüre, wie er sich anfühlt, wie er auf den Boden sinkt oder sich in der Luft anfühlt. Diese kleine Übung hilft dir, den Moment zu genießen und mehr in deinen Körper hineinzufühlen.

  • Yoga Nidra als sanfter Einstieg in die Entspannung: Diese Technik führt dich in einen Zustand der tiefen Regeneration. Es ist eine einfache Möglichkeit, deine Gedanken loszulassen und den Parasympathikus zu aktivieren.

  • Ablenkungsfreie Zeiten: Um den konstanten Reizen und dem Drang zur Ablenkung zu entkommen, lege feste Zeiten fest, in denen du bewusst auf dein Handy, Fernseher und Tablet verzichtest. Diese Geräte sind ständig darauf ausgelegt, deine Aufmerksamkeit zu fesseln und können den Geist in einem Zustand der Daueranspannung halten. Indem du regelmäßig Auszeiten von all diesen digitalen Ablenkungen nimmst, gibst du deinem Gehirn die Chance, zur Ruhe zu kommen. Du wirst feststellen, wie viel klarer und entspannter du dich fühlst, wenn du die Kontrolle über deine Zeit zurückgewinnst und deinen Geist von der ständigen Informationsflut befreist.

  • Rituale der Stille: Etabliere kleine Rituale der Ruhe in deinem Alltag – sei es eine Tasse Tee ohne Ablenkung, ein Spaziergang ohne Musik oder einfach mal fünf Minuten „Nichts-Tun“ am Tag. Diese kleinen Momente können wahre Wunder wirken, um den inneren Frieden wiederzufinden.


5. Natürliche Entspannungshilfen

Manchmal braucht es noch eine kleine Hilfe von außen, um die innere Ruhe zu finden. Hier sind ein paar natürliche Entspannungshilfen, die du ausprobieren kannst:


  • Passionsblüten-Tee: Diese beruhigende Pflanze ist bekannt für ihre entspannende Wirkung und hilft, den Geist zu beruhigen. Ein beruhigender Tee vor dem Schlafengehen kann dir helfen, leichter abzuschalten.

  • Schüßler Salz Nr. 7 – Magnesium Phosphoricum: Es wird oft empfohlen, dieses Salz in der Nacht anzuwenden, um die Muskeln zu entspannen und den Körper in den Ruhemodus zu versetzen. Ein gutes Mittel, wenn du unter Muskelverspannungen leidest oder einfach nicht richtig in den Schlaf findest. Löse 10 Stück Schüßler Salz Nr. 7 in heißem Wasser auf und rühre nicht mit Metall um, da es sonst seine Wirkung verlieren kann. Trinke es langsam, um die entspannende Wirkung voll zu genießen.

  • Tiefes Atmen mit einem Lächeln: Wenn du in die Nacht gehst, versuche 10 tiefe Atemzüge zu nehmen und dabei ein sanftes Lächeln auf dein Gesicht zu zaubern. Es hört sich vielleicht einfach an, aber diese kleine Geste schickt dir sofort ein Signal der Entspannung – du tust dir etwas Gutes und beginnst den Schlaf mit einem positiven Gefühl.


Echte Entspannung passiert nicht zufällig. Sie ist trainierbar.

Und genau das ist der Unterschied: Du musst nicht hoffen, dass dein Kopf irgendwann ruhiger wird –du kannst lernen, dein Nervensystem gezielt herunterzufahren.

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Viele spüren bereits beim ersten Mal eine deutliche Veränderung.


Mit liebevollen Grüßen, deine Andrea


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